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Pressetext März 2008 (Kurzfassung) |
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Bromelain – Die Heilkraft der Ananas-Enzyme
Die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr locken Jung und Alt wieder vor die Tür. Die sportbegeisterten Deutschen schnappen sich Fahrräder und Inline-Skates, Fußbälle und Tennisschläger und machen der Winterruhe endgültig den Garaus. Gut trainiert und fit sind die wenigsten nach der langen Winterpause. Pünktlich zum Frühjahr steigen damit alljährlich die Sportverletzungen an. Stauchungen, Prellungen, Muskelzerrungen und Blutergüsse gehören zwar nicht zu den gefährlichen Sportverletzungen, doch unangenehm sind sie allemal.
Bei all diesen Sportverletzungen hat sich für die Erstversorgung das „PECH“-Schema bewährt:
Pause: Das verletzte Körperteil sollte ruhig gestellt werden. Eis: Auflegen eines Eisbeutels auf das verletzte Gebiet für 15 bis 20 Minuten. Compression: Durch den Kompressionsverband soll das verletzte Gewebe gerade so weit zusammen gedrückt werden, dass keine weitere Blut- oder Gewebsflüssigkeit austreten kann. Achtung: Nicht zu straff wickeln. Hochlagerung: Das verletzte Körperteil soll höher gelagert werden als das Herz.
Doch gehen Sportmediziner heute immer mehr dazu über, unterstützend eine Enzymbehandlung mit Bromelain einzusetzen, übrigens auch vor und nach Operationen bei größeren Sportverletzungen. Dieses „Ananas-Enzym“ ist eine Protease, also ein Enzym, das Eiweiß spaltet. Hierin ist auch die heilende Wirkung von Bromelain begründet: Es spaltet Eiweiße, die bei Verletzungen aus Blut und Lymphe in das beschädigte Gewebe gelangen. Dadurch reduziert sich die Schwellung, der Druckschmerz nimmt ab. Bromelain unterstützt dabei den für die Heilung notwendigen Entzündungsprozess, so dass dieser Vorgang beschleunigt ablaufen kann.
„Durch den Einsatz von Bromelain können wir die Dosis von Schmerzmitteln deutlich senken“, sagt Dr. Klaus Steinbach, Sportmediziner und Chefarzt der Hochwaldklinik für Orthopädie in Weiskirchen/Saar. Vor allem die rein pflanzlichen Bromelain-Präparate genießen beim Patienten einen Vertrauensvorschuss, da sie ausschließlich aus natürlichem Enzym bestehen und zudem nicht über den Zusatz tierischer Enzyme verfügen. Es gibt allerdings nur wenige rein pflanzliche Präparate auf dem Markt. Auch prophylaktisch wird Bromelain häufig eingesetzt. Boxer nehmen das gut verträgliche Präparat bereits vor dem Wettkampf oder auch vor dem Training ein. Denn sollte es zu einer Verletzung kommen, schwillt das umliegende Gewebe längst nicht so stark an wie ohne die Einnahme von Bromelain. Und ein weiterer Nutzen: die typischen „Veilchen“ verschwinden rascher!
Zeichen (mit Leerzeichen): 2.862 Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Wünschen Sie andere Fotos oder weitere Infos? Dann wenden Sie sich einfach an: medandmore communication, Cornelia Färber Tel.: (0 61 72) 96 61 19,
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