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Gesundheitsenzym Bromelain |
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Dem Bromelain kommt der Terminus Leitenzym zu, weil es ein relativ gut bekanntes und auch gut erforschtes Enzym ist, das dementsprechend in der internationalen Forschung sehr häufig Erwähnung findet.
Der in der Medizin verwendete Wirkstoff wird aus den Stämmen der Ananaspflanze gewonnen, da er dort eine höhere enzymatische Aktivität aufweist als das in der Ananasfrucht selbst enthaltene Bromelain. Die Aktivität von Enzymen wird in Europa in F.I.P.-Einheiten angegeben, eine Festlegung durch die Organisation „Fédération Internationale Pharmaceutique“: 1 mg Bromelain hat danach eine Aktivität von 5 F.I.P.-Einheiten. Die empfohlene, therapeutisch wirksame Tagedosis ist bereits in 2 x 1 Tablette Bromelain à 500 F.I.P.-Einheiten enthalten. Um einen ähnlichen Effekt zu erzielen, müsste man 32 kg Ananasfrüchte täglich verzehren.
Bromelain ist eine Protease, also ein Enzym, das Eiweiße spaltet. Hierin ist u. a. die heilende Wirkung von Bromelain begründet, denn Bromelain spaltet Eiweiße, die bei Verletzungen aus dem Blut in das beschädigte Gewebe gelangen. Dadurch reduziert sich die Schwellung, der Druckschmerz nimmt ab. Zudem wirkt Bromelain der Entzündung entgegen und verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und erzielt so eine erhöhte Durchblutung im entzündeten Gewebe, so dass sich die Heilung beschleunigt.
Zusammengefasst kann man sagen: Bromelain hilft dem Körper, sich selbst zu helfen. Dabei ist es jedoch hoch standardisiert, d. h. seit vielen Jahren ist die Indikation von Bromelain gut bekannt und klar abgegrenzt.
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